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Die Bürgerinitiative setzt sich für den Schutz und naturnahen Erhalt des Landschaftsgebietes Kienberg-Wuhletal ein. 100% Kienberg & Wuhletal für alle!
Unsere Bürgerinitiative besteht aus Anwohnern und Naturfreunden verschiedener Altersgruppen und Nationalitäten. Jeder, der sich mit unseren Zielen identifizieren kann, ist herzlich eingeladen, bei uns mitzuarbeiten - unabhängig von Herkunft, Religion oder Parteizugehörigkeit.
Das Gebiet Kienberg/Wuhletal/Jelena-Santic-Friedenspark wurde der Grün Berlin GmbH zur Nutzung und Bewirtschaftung überlassen. Es soll der Austragungsort der IGA 2017 werden. Beinahe 70 ha werden dem Erholungspark Marzahn zugeschlagen. Eine völlig neue Park- und Erlebnislandschaft soll entstehen und auch nach der IGA erhalten bleiben: Brücken, Seilbahn, Rodelbahn, illuminiertes Aussichtsbauwerk, Spiel- und Sportplätze, Gastronomie etc. Ab 2015 wird die Landschaft großflächig eingezäunt.

Wir setzen uns für den Schutz, den Erhalt und die behutsame ökologische Entwicklung des Landschaftsraumes Wuhletal, insbesondere des Kienberges und des Wuhleteiches, unter Einbeziehung der Bevölkerung ein. Jegliche Privatisierungsversuche, den Verkauf, die Vermietung oder Verpachtung des Gebietes oder Teile davon lehnen wir entschieden ab.

Wir sprechen uns gegen eine Einzäunung des derzeit frei zugänglichen Gebietes aus - temporär wie dauerhaft. Der über viele Jahre mit viel Aufwand hergestellte Biotopflächenverbund wird dadurch stark beeinträchtigt.
Die AnwohnerInnen, besonders viele junge Familien mit Kindern, verlieren einen wichtigen Bereich ihres Sozialraumes.

Wir sprechen uns entschieden gegen feste Einbauten auf dem Kienberg und rund um den Wuhleteich aus. Die Brücke und die Seilbahn würden den Biotopflächenverbund zerschneiden und empfindlich beeinträchtigen. Gebäude und Anlagen am Wuhleteich zerstören einen Teil eines schützenswerten Biotops. Das große Lärmaufkommen durch die Bauarbeiten, vertreibt die dort wildlebenden Tiere bzw. stört ihr Brutverhalten.

Wir befürworten eine externe IGA. Viele Flächen in unserem Bezirk bieten sich für gärtnerische Attraktionen an, ohne dass dafür wertvolle Naturräume zerstört werden.

Wir setzen uns für die Errichtung einer bevölkerungsnahen Naturschutzstation auf dem Jelena-Santic-Friedenspark ein. Die Umweltbildungsangebote sollten für alle interessierten Kinder, Jugendliche und Erwachsene verfügbar sein.