Sinfoniekonzert der Neuen Philharmonie | Kulturkirche Neuruppin

Sunday  21 April  2019  5:00 PM    Sunday  21 April  2019 8:00 PM
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Last update 22/04/2019
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Die Neue Philharmonie ist ein bundesweit einzigartiges Projekt, mit der Verbindung hochwertiger Orchestermusik mit der Unterstützung angehender Orchestermusikerinnen und -musiker aus allen Ländern der Welt und der Förderung von klassischer Musik. Die Konzerte sprechen ein Publikum jeden Alters und jeder Herkunft an, vom erfahrenen Konzertgänger bis zum neugierigen Musikliebhaber. Attraktive Programme und Moderationen unterstützen den Ansatz, die Musik vieler Jahrhunderte zu den Menschen zu bringen. Die bisherigen Aufführungsorte erstrecken sich dabei in der Außergewöhnlichkeit über Schlösser, Theater und Werkshallen aber auch über Orte großen Renommees wie die Philharmonie Berlin, das Konzerthaus Berlin, der Berliner Dom sowie das Bundespräsidialfest. Am Ostersonntag, dem 21. April gibt die Neue Philharmonie erstmals ein Konzert in der Kulturkirche Neuruppin.
Aufgeführt wird die Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88 von Antonín Dvořák. Ende 1888 hatte P. I. Tschaikowski bei einem Prag-Besuch Antonín Dvořák eingeladen, in Russland eigene Werke zu dirigieren. Für das dortige Publikum eine Sinfonie zu komponieren bedeutete für ihn vor allem aber, mit den sinfonischen Werken Tschaikowskis zu konkurrieren. Dies hatte weit reichende Konsequenzen, denn der tschechische Komponist setzte sich in einer Neudeutung mit der damals jüngsten, Fünften, Sinfonie Tschaikowskis auseinander, in der nicht wie in Beethovens Sinfonik die Synthese gegensätzlicher musikalischer Momente im Zentrum steht, sondern eher deren kontrastierende Gegenüberstellung.
Dvořáks 8. Symphonie, noch geschrieben in der alten Welt, wurde in seinem Schaffen zu einem Bindeglied zwischen der europäischen Tradition, aus der er kam und den Klängen der Neuen Welt, die er schon bald aufnehmen und damit von sich reden machen würde. Viel seines neuen musikalischen Winds, welcher später in seinen Werken aus der neuen Welt gipfeln sollte, verkörpert auch schon die Achte, und das trotz all der reichen böhmischen Motivik, die Dvořák hier verwandt hat.
Auf dem Programm des zweiten Konzertteils steht Sergei Prokofjews „Peter und der Wolf“. Sergej Prokofjew bekam 1936 vom Moskauer Kindertheater den Auftrag ein musikalisches Märchen zu schreiben. Prokofjew schrieb daraufhin eine reiche, illustrative Programmmusik. Den Text verfasste er dazu selbst. Sein Anliegen war es, die Zuhörer, also die Kinder, in die Welt der Orchestermusik einzuführen und sie so die Orchesterinstrumente kennenlernen zu lassen. „Peter und der Wolf“ handelt vom Jungen Peter, der mit seinem Großvater am Rande eines Waldes wohnt. Er (und auch der Zuhörer) versteht die Sprache der Katze, des Vogels und der Ente, die Tiere sind seine Freunde.
Tickets gibt es an allen guten Vorverkaufsstellen und online über www.reservix.de. Weitere Informationen erhalten Sie über 03391 355 53 00.

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